Ich bin eine echte Dekotante, die gern sammelt und minimalistisch einrichtet.

Ist Sammeln eine Krankheit? Meiner Meinung nach gibt es Sammeln und Sammeln. Hat man wie ich, ein Thema auf das sich die Sammelleidenschaft bezieht, kann man hier getrost von einer Art Hobby sprechen. Ist aber kein wirkliches Sammelthema zu erkennen und es wird gehortet einfach nur weil man sich nicht trennen kann, würde ich von einer “krankhaften” Sammelwut sprechen.

Die internationale Klassifikation der Krankheiten sieht dieses Messie verhalten nicht als Krankheit an, jedoch steckt bei solchen Verhaltensweisen, nach meiner Erfahrung, oftmals ein unbehandelter Seelenschmerz.

„Auslöser ist oft ein Verlust,
den die betroffene Person nicht verkraften kann. „

Aber auch ohne Verlust kann dieses Verhalten entstehen. Eine Bekannte hat Ansätze eines Messie verhaltens. Sie hat diesen Wahn allerdings eher vererbt bekommen. Sie stammt aus einer Flüchtlingsfamilie und sammelt, weil Sie den Gegenstand wertschätzen möchte. Bestimmt auch aus dem Gedanken heraus:

„Das kann ich bestimmt
irgendwann noch mal gebrauchen!“

Doch ist das wirklich so? Und wenn ja, ist es dann den Platz wert, den es weg nimmt, bis es irgendwann mal gebraucht wird? Für diese Zwickmühle habe ich zwei ganz einfache Methoden, um mich von unnötigem Zeug zu trennen.

1. Alles, was länger als sechs Monate von mir nicht berührt wurde, kann weg. (Wem das zu hart ist, der kann dies erst mal in den Keller bringen und noch mal sechs Monate schauen, ob es benötigt wird. Spätestens dann, kann es weg!)

2. Bei allem was neu angeschafft wird, stelle ich mir die Frage: „Brauche ich es, oder liebe ich es?“ Kann ich beide Fragen nicht mit ja beantworten, wird es stehen gelassen.

Lebt man nach diesen zwei Methoden, wird das Hab und Gut Stück für Stück verkleinert. Und so kommen wir auch zu meiner Ansicht von einem minimalistischen Einrichtungsstil.

Minimalistisch bedeutet für mich, nur das zu besitzen, was man auch wirklich benötigt. Ich brauche keine 10 verschiedenen Messer oder 100 diverse Tupperboxen, auch nicht mehrere Werkzeugkoffer mit meist ähnlichem Inhalt.

Das Wort „nein“ habe ich fest in meinen Alltag mit eingebaut, denn ich mache nur noch das, was mir gefällt. Wer damit ein Problem hat, darf das gerne haben, aber mir ist das nun egal. Ich muss nicht gezwungenermaßen von jedem gemocht werden. Und das ist auch gut so. Im Nachhinein bin ich froh, diese harten Erfahrungen in meiner Schulzeit gemacht zu haben, denn ich bin daran gewachsen und habe fürs Leben gelernt.

„Jeweils eins, von dem was ich wirklich benötige,
halte ich für minimalistisch.“

Wer allerdings schon mal in meinem WG-Zimmer war, könnte meinen ich möchte dir hier etwas vom Pferd erzählen. Jedoch bin ich der Meinung, dass bei dem ganzen Minimalismus ein Gleichgewicht stattfinden sollte. Nicht nur hier sondern bei allem im Leben ist es wichtig die Mitte zu finden (Yin&Yang). Aus diesem Grund, bin ich der vollen Überzeugung:

„auch etwas Sammeln tut gut.„

Nur was und wie viel davon ist ausschlaggebend. Ich sammle gerne Dinge, die mich  oder meinen Wohnraum ausdrücken. Damit meine ich, wer hätte es gedacht…

... „KLEIDUNG & DEKO“

Für jeden Anlass und jede Stimmung das richtige Outfit zu besitzen ist für mich ein unglaublich befriedigendes Gefühl. Dennoch kaufe ich nicht wahllos einfach ein. Mir ist es wichtig, dass ich möglichst viele Stücke in meinem Schrank kombinieren kann, denn ich ziehe ungerne 2 mal das gleiche Outfit an.

Der Trick um trotzdem immer anders auszusehen liegt darin, andere Accessoires dazu zu kombinieren. Wer Hilfe beim Typ-gerechten Styling benötigt, sendet mir bitte eine Mail.

„Wir finden den richtigen Style für dich!“

Damit ich in meinem großen Kleiderschrank immer den Überblick behalten kann, sortiere ich auch hier regelmäßig aus und – Achtung jetzt kommt die Jungfrau in mir durch – ich hänge meine Kleidung nach Farben auf. Das erleichtert das Kombinieren ungemein.

Wer gerne meine geliebten aber ausrangierten Kleidungsstücke Shoppen möchte, findet diese hier unter der Rubrik „mein Kleiderschrank.“

Ganz anders bin ich da beim Dekorieren meines Wohnbereiches. Hier darf es gerne etwas bunter zusammengewürfelt sein. Ich denke ein Raum wird erst dann gemütlich, wenn etwas an die Wände kommt. Und damit meine ich nicht nur Farbe.

Bei mir sind viele Fotos zu finden. Aber auch Karten von Events, die ich gerne besucht habe oder überhaupt:

„Dinge, die mich an schöne Ereignisse erinnern.“

Den restlichen Raum versuche ich so schlicht wie möglich zu halten. Zum einen, weil es mich überfordert so viel anzuschauen (meine Wände sind nämlich schon voll) und zum anderen aus dem Praktischen heraus. Wenn ich reinige, möchte ich nicht noch etliche Deko Gegenstände verrücken, damit ich dann erst zum sauber machen komme.

Also fassen wir zusammen, alles in allem bin ich beides:

„Ein minimalistischer Messie!“

Wo würdest du dich einschätzen und noch viel interessanter, was ist deine Sammelleidenschaft?

Küsschen deine KandyKate

2 replies on “Ich bin eine echte Dekotante, die gern sammelt und minimalistisch einrichtet.

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