Tag 6 – 1. Ziel: Opfermoor in der Mitte Deutschlands

Liebes Reisetagebuch,

 

heute, Montag den 23.07.18, bin ich endlich an meinem ersten Reiseziel angekommen. Es dauerte alles viel länger als geplant. Aber wie heißt der Spruch so schön:

„Der Mensch plant, das Schicksal lacht.“

Mein Plan war es, heute so viel wie möglich selbst über diesen Ort heraus zu finden. Doch auch das gestaltete sich anders.

Vorab mein erstes Ziel war ein Moor genau am Mittelpunkt von Deutschland, in dem Ausgrabungen gemacht wurden, die auf Opfergaben von 600 v.Chr. bis 600 n.Chr. hinwiesen.

Was ich persönlich schon mal recht verwirrend fand, denn das sind 1200 Jahre voller unterschiedlicher Zeitalter und alle sollen hier ähnlich geopfert und gehaust haben? Das „Opfermuseum“ ist ein eingezäuntes Gebiet welches keine Öffnungszeiten hat. Weil ich hier sowieso mehr Zeit verbringen wollte suchte ich mir zwei Bäume um meine Hängematte für die Nacht aufzuhängen. Es war ohnehin niemand mehr da, also störte ich auch keinen.

An dieser Opferstelle beschloss ich, etwas Yoga zu machen und anschließend zu meditieren. (Meditationen klappen bei mir viel besser, wenn ich mich vorher körperlich angestrengt habe)

Während der Meditation fragte ich immer wieder:

„Was ist hier passiert? 

Wieso ist dieser Ort so besonders? 

Was ist hier passiert?…“

Statt einer Antwort schoss mir ein Bild in den Kopf. Es war ein Mann, der gerade dieses Grundstück betritt. Plötzlich bekam ich in unwohles Gefühl. Ok ich gebe es zu, ich hatte richtig angst! Meine Gedanken drehten sich nur noch um diesen Mann, der hier eventuell sein könnte und meine Meditation war somit zu Ende.

Da ich angstzustände in der nacht gewohnt bin, konnte ich mich ganz gut ablenken. Ich las ein wenig in meinem hammer geilen Buch:

 „Quantum Energy“ von Siranus Swen von Staden,

machte mein erstes eigenes Feuer und etwas zu essen.

Am nächsten morgen wiederholte ich die yo-medi-session und hatte immerhin schon mla die Eingebung, dass hier weitaus mehr passierte, als wir uns vorstellen können. Denn auf meine Frage:

„Was ist hier passiert?“

kam die Antwort:

„Dafür habt ihr keine Worte“

Wir glauben, dass wir die Entwickeltste Zivilisation seit der Geschichte seien, doch das glaube ich definitiv nicht!

Ich hatte die Idee, dass dort eine Art Stromspeicher vorhanden war, ähnlich wie in den Pyramiden von Gizeh. Aber alles nur Gemunkel 🙂

Noch mal zurück zu meiner nächtlichen Angst. Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass genau zu der Zeit, als ich das Bild des Mannes im Kopf hatte, jemand nach mir suchte. Es war Burkhardt, über ihn und seine Frau habe ich an Tag 5 berichtet.

Er wollte schauen, ob bei mir alles beim rechten ist und hat mich vergebens gesucht.

Und so kommen wir nun auch schon zu der Moral des Tages:

„Angst ist ein Gefühl, das uns nicht weiter bringt. 

Sie blockiert und hindert uns daran, neues zu erleben.“

Kleine Anmerkung an mich selbst: „Du bist immer in Sicherheit, das Glück verfolgt dich und du kannst wohl auch hellsehen.“

 

Küsschen Deine

KandyKate

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