Tag 9-14 Zugvögel Festival – DAS ERLEBNIS

Liebes Reisetagebuch,

die Woche (26.07.-31.07.18) als kleiner Zugvogel verging viel zu schnell!

Ich muss gestehen, ich wusste absolut nichts über dieses Festival. Meine Freundin Agatha fragte mich Anfang des Jahres, ob ich mit komme. Ich wusste das Ihre Religion die Liebe ist, also verließ ich mich auf Ihre Liebesantennen.

Was soll ich euch sagen, es hat all meine Erwartungen komplett übertroffen! Noch nie zuvor habe ich etwas so schönes gesehen und erlebt. Jeder einzelne Bereich war zu 100% mit Liebe und Fleiß eigenhändig erbaut. Die Fleißigen Zugvögel trafen sich schon Wochen vorher zum aufbauen und dank Agatha, die auch fleißig dabei war, durfte ich einen großen Teil, dieser tollen Gemeinschaft, kennen und lieben lernen.

“Es war mir eine Ehre, diese Verbindung zwischen den Menschen spüren zu dürfen und ein Teil davon zu sein.”

Dieses Zusammenleben hat mir gezeigt, dass es auch anders geht als das, was wir hier alle kennen. Alles ist möglich, wieso fangen wir nicht an uns eine schönere, saubere und liebevollere Welt aufzubauen.

In der Nacht der Mondfinsternis konnte ich Agatha nicht mehr finden und suchte sie zwischen ca. 1500 anderen Vögeln. An diversen Stellen gab es Festivaltelefone mit denen wir vorher schon einige lustige “Dates” vereinbart hatten. Nach einer Weile suchen, beschloss ich, mich finden zu lassen. Bzw. aufzuhören mit dem suchen. Doch irgendwie konnte ich nicht aufhören damit, also bat ich mich selbst, das sein zu lassen. Plötzlich wurde ich angesprochen:

“Warst du schon mal auf dem Turm?”

Weil ich das tatsächlich noch nicht war, lies ich ihn mir von Guido, einem Musiker, zeigen. Oben angekommen genoss ich den Wahnsinns Ausblick! Was ich dort noch fand, war ein Telefon.

Ich telefonierte einfach mal alle Nummern durch und fragte nach Stella. Leider ohne Erfolg. Kurz darauf klingelte das Turmtelefon und eine Stimme sagte:
“Hier sucht überall eine Kati die Stella” ich erwiderte “Ich bin Kati.”
“Komm zum Baumhaus, Stella ist auch schon auf dem Weg!” Sagte Damian an der anderen Seite.
Und so machte ich mich auf den Weg um die gute wieder zu treffen.

Und was ist die Moral von der Geschichte?

„Lasse los, höre auf zu suchen und
lasse dich von deiner Intuition leiten!“

Eine weitere schöne Sache, die ich auf diesem Festival wieder für mich entdeckt habe ist das nackt sein ohne Scham.
Früher habe ich mich überall ausgezogen, für nichts geschämt und überall meine Brüste hin gehalten. Das war definitiv zu viel und zog falsche Menschen an! Danach kam eine Phase, in der ich mich sehr stark schämte, bzw. mich praktisch „verhüllt“ habe.

Heute weiß ich, es ist nicht schlimm nackt zu sein. Es ist nur wichtig wie man es präsentiert und in welcher Umgebung man es tut. Bin ich unter Männern, die mehr mit ihrem Kopf auf der zweiten Etage denken, möchte ich mich nicht entblättern. Bin ich unter Menschen, für die Nacktheit ganz normal ist, brauch ich mich nicht schämen.

Eins steht für mich auf alle Fälle fest. Einen Bh muss ich nicht mehr tragen damit ich „verhüllt“ bin. Nippel sind etwas ganz natürliches und es ist ok, wenn man sie sieht. Es ist einfach purer Luxus dieses freie Gefühl zu erleben. Für alle Männer die etwas dagegen haben:

„Zieht doch einfach mal eine Woche lang einen
BH an und dann sprechen wir uns noch mal.“ 😀

Ich hatte noch sämtliche tolle Erlebnisse und Erkenntnisse in dieser Woche aber das zu erzählen, sprengt doch echt den Rahmen.

Eins muss ich dir aber doch noch erzählen.

Ich traf einen Berliner, er murmelte im Vorbeigehen: „Ah das war das!“
Ich fragte neugierig: „Was war was!“
Er erzählte mir, dass er heute morgen im Zelt von einer Fliege geweckt wurde. Sie hockte sich auf seinen Arm. Dann auf seine Nase. Er hoffte nur, dass sie ihn schnell in Ruhe lässt um weiter zu schlafen, doch dem war nicht so. Sie setzte sich auf sein drittes Auge, wieder auf die Nase und so ging es hin und er, bis er vor Müdigkeit wieder einschlief.

Was ihm später einfiel, war ein Massage-Termin, genau zu der Zeit, als die Fliege ihn versuchte zu wecken.

Ich war überwältigt, als ich heraus fand, dass auch andere sich von der Natur helfen lassen. Das war wirklich das schönste, das ich auf dem Festival erzählt bekommen habe.

Fazit: Alles ist miteinander vernetzt! Wenn wir beginnen uns als den Schöpfer zu sehen und somit eigenverantwortlich für unser handeln sind, können wir die Qualitäten dieser Vernetzung noch viel besser wahrnehmen, nutzen und genießen.

Küsschen Deine

Kandy Kate

2 replies on “Tag 9-14 Zugvögel Festival – DAS ERLEBNIS

    • KandyKate

      Und ich bin begeistert, dass du dir meinen Webseiten Namen gemerkt hast 😀 freut mich sehr, dass du hier vorbei schaust 🙏🏻 war sehr schön, dich kennen zu lernen. Viele Grüße zurück

      Antworten

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