Tag 16 – Eine ehrliche Erkenntnis

 

Liebes Reistagebuch,

heute, Mittwoch den 01.08.2018, hielt ich für ein paar Besorgungen und zum Akku laden in Euskirchen an. Irgendwie fühlte ich mich hier verbunden. Meine Intuition führte mich in ein Haus, in dem jedes einzelne Zimmer vermietet war.

Ein Mädchen mit dem ich mich während des Ausladens unterhielt, erzählte mir: “Die Vermieterin ist ein Drachen. Am liebsten würde sie die Küche auch noch vermieten.”

Sie und Ihr bester Freund, warne mir total sympathisch und ich habe die Zeit mit ihnen genossen. Sie zeigten mir, welche Sehenswürdigkeiten sich sehr lohnen und gaben mir tiefe Einblicke in ihr leben.

Später kamen noch weitere “couseeeengs” dazu die alle baff von meiner Story waren. Ich konnte mich mit allen gut verstehen, allerdings habe ich mich nur bei den ersten beiden wohl gefühlt. Als es schon langsam dunkel wurde, packte ich all meine Sachen um einen schönen Schlafplatz zu finden.

Eine wunderhübsche und nette Frau, empfahl mir Mittags einen See, den ich dann auch ansteuerte.

Während der Fahrt dort hin, reflektierte ich das eben erlebte. Von dem Mädchen verabschiedete ich mich mit den Worten:

 

“Hat mich sehr gefreut dich kennen zu lernen.” 

 

Zu den Jungs sagte ich, glaube ich, gar nichts.

Ich überlegte, was hätte ich zum Abschied sagen können? “Hat mich gefreut” hätte einfach nicht gestimmt.

 

– Seit ein paar Wochen überlege ich, aufgrund eines Gespräches mit einem sehr guten Freund, wie ich auch die Böse Seite in mir heraus lasse. Nur wie vereinbare ich dass, mit meinen Werten? –

”Ping”, und plötzlich viel mir die Antwort auf diese Frage ein. Ich muss gar nicht böse sein. Die Lösung ist:

“Auch die negativen/bösen dinge, offen und ehrlich zu sagen.”

Also kam ich auf einen Abschluss Satz der so hätte sich anhören können:

“Tschüss, bei euch habe ich mich leider nicht so wohl gefühlt,

 aber das war eventuell auch eure Absicht oder?”

So gebe ich Ihnen die Möglichkeit das erlebte noch mal zu reflektieren. Ich, bekomme dadurch die Chance heraus zu finden, weshalb ich mich dort so gefühlt habe. Wenn nicht, kann mir keiner böse sein, was ich gefühlt habe und dass ich es offen kommuniziere.

Mag sein, dass das für dich schon ganz leicht ist, aber mir fällt es schwer auch negative Dinge zu sagen. Ich bin sehr froh dass es mir aufgefallen ist und arbeite nun daran, dass zu ändern.

Vielen Danke für diese heutige Erkenntniss 🙏

Namasté

 

Küsschen Deine

KandyKate

 

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