Tag 33 – Das Schicksal meint es immer gut mit uns

Liebes Reisetagebuch,

Samstag der 18.08.2018 hatte nicht nur ein schönes Datum, sondern brachte auch wirklich schöne Ereignisse mit sich.

Angefangen hatte der Tag etwas ernüchternd, denn ich musste mit meinem Bike zur Werkstatt. Fehler 503 schrie die Anzeige meines e-bikes. Stimmt gar nicht, es ist das meiner liebsten Mutti – vielen Dank noch mal an dieser Stelle 🙏🏻

Ich schaffte es noch ganz knapp innerhalb der Öffnungszeiten in die Werkstatt. Nun war das Fahrrad definitiv ein paar Tage nicht verfügbar. Wäre ich an diesem Tag los gefahren, hätte ich es ganz easy zu meinem 200 km entfernten Waldfrieden Festival geschafft. Zu Fuß sah die Geschichte wieder komplett anders aus.

Dies wäre wohl der Zeitpunkt gewesen, an dem sich mancher mal so richtig aufgeregt hätte. Ich aber nicht.

“Ich habe gelernt, dass alles seinen Sinn hat.”

Der Sinn offenbarte sich mir noch am gleichen Tag.

Mein neuer Plan war es:

  1. Zum Campingplatz Laufen, daraus wurde Trampen (mehr dazu in Tag 34)
  2. Hab und Gut neu zusammenpacken
  3. Für das übrige Gepäck einen sicheren Platz finden
  4. Zum Bahnhof Trampen
  5. Mit der Bahn zum vereinbarten BlaBlaCar Treffpunkt.

Klappte alles einwandfrei!

Bei Punkt 4. Angekommen saß ich mit 4 Pferde-Fans im Auto, auf dem Weg zum Stall. Ich freute mich sehr dort mit hin zu dürfen, denn ich bin ein absoluter Tierliebhaber 😻

Josch, der Fahrer der mich netter weise einsammelte, bot mir an noch ein wenig mit Ihnen die Zeit zu verbringen und mich im Anschluss pünktlich zum BlaBlaCar Treffpunkt zu fahren. Ich sagte überglücklich zu.

Josch und ich stellten fest, dass wir beide die Natur lieben und ihr ein größeres und höheres Bewusstsein zuschreiben als uns Menschlingen. Auch die Kraft der Steine wusste er zu schätzen. Er meditiert ebenfalls gerne an Energiepunkten. Einen, hat er direkt vor seiner Haustür.

Ich war baff und zugleich überaus dankbar, jemanden zu finden, der ähnliches spürt und ehrt wie ich. Am Tag zuvor wurde ich noch ausgelacht, wegen Steinen, so ein Weg auf mich zu nehmen.

Von Josch habe ich gelernt, noch mehr mit den Pflanzen zu kommunizieren. Er zeigte mir, wie ich Brennnessel anfassen kann, ohne auch nur ein kleines bisschen zu brennen. Der Trick ist simpel und genau deshalb so toll. Sage oder denke sobald du sie siehst:

“Hallo liebste Brennnessel, schön das es dich gibt. 

Ich möchte dir nichts antun. Bei mir bist du in Sicherheit.”

Was soll ich dir sagen, nachdem ich dies gedacht habe, konnte ich die Pflanze ohne irgendwelche Beschwerden anfassen. Außerdem erzählte er mir, dass er in Vollmondnächten gerne draußen Meditiere und damit seine Urinstinkte hervorrufen könne. Seine Erzählungen machten mich extrem neugierig und ich bin schon voller Vorfreude auf die nächste Vollmondnacht.

Das war aber noch nicht alles, denn kurz bevor wir los fahren wollten, fuhr der Hofherr auf seinem Traktor ein. Mir fiel alles aus dem Geschickt, denn diesen Mann lernte ich zwei Tage zuvor schon kennen. Wir unterhielten uns prächtig und er war beeindruckt von mir und dem was ich ihm erzählte. Ich war beeindruckt, denn sein Vater kam gebürtig aus Ginsheim-Gustavsburg. Der Ort in dem ich aufwuchs.

“Das Schicksal wollte, dass wir uns wieder sehen!”

(Foto: Stefan Zieglowski)

Mit all diesen unglaublichen Erfahrungen ging es nun weiter für mich nach Osnabrück. Was ich an diesem Tag noch lernte, möchte ich dir in meinem nächsten Blog verraten.

Was mich nun mal interessiert ist, ob überhaupt jemand bis hier unten liest.?

Wenn ja, hinterlasse mir doch bitte ein Kommentar mit dem Hashtag #fleißigerleser 😀

Küsschen Deine

KandyKate

5 replies on “Tag 33 – Das Schicksal meint es immer gut mit uns

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